In der Regel werden Endschalter bei Linearmesstischen eingesetzt, sie
können aber auch bei Rotationsmesstischen zur Vermeidung von Kabelverdrehung verwendet
werden., Zur Abschaltung der Stromzufuhr und zur Vermeidung von Überfahren der Position
werden häufig mechanische Minischalter eingesetzt. Die Wiederholgenauigkeit von mechanischen
Schaltern wird durch ihre Hysterese und Empfindlichkeit gegenüber Abnutzung eingeschränkt.,
Messtische der Feinmess Dresden GmbH werden standardmäßig mit berührungslosen elektronischen
Schaltern ausgerüstet, die diese Nachteile nicht aufweisen., Reinraumtauglichkeit,
Bei FMD sind die notwendigen Einrichtungen vorhanden, um die Produkte für Reinraumanwendungen
vorzubereiten. Viele Methoden, Regeln, Verfahren und Materialanforderungen für Reinraumanwendungen
sind denen der Vakuumpräparation ähnlich, und doch sind die Anforderungen für jede
Anwendung verschieden. Wenden Sie sich bitte an unsere Produktmanager, um über die
speziellen Anforderungen Ihrer Anwendung zu sprechen., Rückkopplungssysteme, Die Hauptaufgabe
eines Rückkopplungssystems besteht darin, einen physikalischen Parameter in ein elektrisches
Signal für die Regelelektronik umzuwandeln. Für die Positionsrückmeldung werden häufig
Encoder, für Geschwindigkeitsrückmeldung Tachometer und für Beschleunigungsrückmeldung
Beschleunigungsaufnehmer eingesetzt., Schneckenantrieb, Beim Schneckengetriebe wird
durch die Verzahnung von einer Schraube (Schnecke) mit dem Schneckenrad eine Drehbewegung
in eine weitere Drehbewegung in anderer Richtung übersetzt. Die Drehbewegung der Schnecke
bewirkt durch das Ineinandergreifen der Zähne eine Drehbewegung des Schneckenrades.
Vorteile des Schneckenantriebes gegenüber Direktantrieben sind höhere Geschwindigkeiten
und eine höher Belastbarkeit., Schrittmotoren, Schrittmotoren funktionieren nach dem
Prinzip von magnetischer Anziehung und Abstoßung. Sie wandeln elektrische Impulse
in mechanische Achsrotation um. Der Drehwinkel ist proportional zur Anzahl der Eingangsimpulse
und die Drehzahl ist abhängig von der Impulsfrequenz. Typischerweise besitzen Schrittmotoren
einen Permanentmagneten und/oder einen eisernen Rotor sowie einen Stator. Das zur
Drehung des Schrittmotors erforderliche Drehmoment wird über eine Kommutierung erzeugt.,
Stahl, Stahl besitzt eine hohen Elastizitätsmodul und zeichnet sich durch eine hohe
Steifheit (etwa dreimal so hoch wie Aluminium) und Stabilität aus. Die thermische
Ausdehnung ist nur halb so groß wie bei Aluminium. Daher eignet sich Stahl gut für
Betriebsumgebungen mit gleichförmigen Temperaturänderungen. Edelstahl kann problemlos
im Vakuum eingesetzt werden., Spezifikation Stahl, Die Bearbeitung von Stahl ist wesentlich
aufwendiger als bei Aluminium, weshalb Komponenten aus Stahl teurer sind als Aluminiumbauteile.
Durch Legierungen werden Stähle korrosionsunempfindlich., Oberflächencharakteristik
Stahl, Stahlbauteile sind meist beschichtet oder lackiert. Die Beschichtungen bestehen
meist aus Chrom, Nickel, Farbe oder Pulverbeschichtung. Für Schrauben und Montageteile
wird häufig einen schwarzes Oxidfinish verwendet um die Korrosionsbeständigkeit zu
erhöhen. Edelstahllegierungen benötigen meist keine zusätzliche Schutzschicht., Steifheit,
ist die für eine bestimmte Verformung aufzubringende Kraft. Das Verhältnis von Kraft
und Verformung ist über einen großen Bereich konstant und lässt sich mit folgender
Gleichung beschreiben:, F , kx, F ist die Kraft, x die Verformung und k eine materialabhängige Konstante.
Das Material ist umso steifer, je höher der Wert für k ist., Tachometer, Bei Anwendungen,
die eine Geschwindigkeitsregelung erfordern, kann die Geschwindigkeit entweder direkt
gemessen oder über die vom Encoder gelieferten Positionsangaben ermittelt werden.
Mit einem Tachometer wird eine präzisere Geschwindigkeitskontrolle erzielt. Das Tachometer
erzeugt eine Spannung oder einen Strom, die sich proportional zur Motordrehzahl verhalten.
Die Rückmeldung über Tachometer gibt eine Geschwindigkeitsänderung sofort an, was
eine schnelle Korrektur und eine genaue Regelung durch die Regelungselektronik ermöglicht.,
Vakuumpräparation, Alle Messtische der Feinmess Dresden GmbH sind im Vakuum bis zu
10-2 Torr ohne besondere Präparation einsetzbar., Auf Anfrage können wir alle Messtische
mit Schrittmotor mit Vollschrittbetrieb oder Piezokeramikmotor für ein Vakuum von
bis 10-6 Torr präparieren. Zum Antrieb dieser Messtische sind spezielle Treibermodule
verfügbar, die mit unserem Controller kompatibel sind., Vakuumtauglichkeit, Messtische,
die ab 10-6 Torr eingesetzt werden, erfordern eine spezielle Vorbereitung. Viele Materialien,
die in Standardanwendungen verwendet werden, gasen im Hochvakuum aus. Durch dieses
"virtuelle Leck" wird die Erhaltung und Erreichbarkeit des Vakuums eingeschränkt.,
Die von OFD verwendeten Verfahren zur Präparation für eine Vakuumumgebung garantieren,
dass unsere Produkte bei bis zu 10-6 Torr problemlos funktionieren und dabei die Vakuumumgebung
nur geringfügig kontaminieren., Für eine richtige Präparation muss die Betriebsumgebung
bekannt sein. Nicht nur Betriebsdruck, auch zulässige Niveaus von Ausgasen, Massenverlust
und Kondensation können je nach Anwendung, Pumpkapazität, Temperatur usw. varieren.,
Die Materialien müssen für eine Vakuumanwendung speziell ausgewählt werden, d. h.
geeignete Metalle, Keramiken, Beschichtungen, Schmierstoffe, Kleber, Gummis, Kunststoffe,
elektrische Bauteile usw. Poröse, eloxierte Aluminiumoberflächen beispielsweise enthalten
zahlreiche Luftmoleküle, was zu einer beträchtlichen Ausgasrate führt. Deshalb wird
bei Hochvakuum-Anwendungen nur uneloxiertes Aluminium verwendet. Auch Motoren müssen
für Vakuum-Betrieb speziell präpariert werden. Bei der Fertigung muss darauf geachtet
werden, dass keine Oberflächen geschaffen werden, die Gase und anderes Fremdmaterial
leicht einschließen und dann in der Vakuumumgebung wieder abgeben können. Weiterhin
ist zu gewährleisten, dass in Montagehohlräumen kein Gas eingeschlossen ist., Über
die Materialauswahl und die Fertigung hinaus müssen auch bei der Reinigung, Handhabung,
Montage und Verpackung spezielle Regeln befolgt werden. Um die Möglichkeit einer Verunreinigung
aus der Luft zu minimieren, werden diese Arbeiten in einer reinen Umgebung ausgeführt.,
Wärme wird beispielsweise nur schlecht abgeführt, deshalb muss die Einschaltdauer
des Motors verkürzt werden, was wiederum die Höchstdrehzahl beschränken kann. Wenn
für Ihre Anwendung eine Vakuumpräparation erforderlich ist, wenden Sie sich an unsere
Produktmanager, um über die speziellen Anforderungen Ihrer Anwendung zu sprechen.,
III. Steuer- und Regelelektronik, Seitenanfang , Controller, In Positioniersystemen
erzeugt der Controller elektronische Steuersignale, die dem System Bewegungsbefehle
geben. Wenn ein Rückmeldesystem vorhanden ist, werden Istwerte der Position an den
Controller zurückgesendet. Dieser vergleicht die Istwerte mit den Sollwerten und erzeugt
ein neues Signal, das den Fehler korrigiert., Der Controller sendet die Steuersignale
zum Motortreiber. Ein Controller besitzt oft mehrere Funktionen, z.B. Schnittstellen,
Eingänge/Ausgänge, Speichern von Bewegungsprogrammen und Verarbeitung der Encoder-Rückmeldung
bei Positionierung mit geschlossenem Regelkreis., Der Controller muss wesentlich schneller
arbeiten, da er die Steuersignale berechnet und je nach Istwert neue Signale sendet.
Die hierfür benötigte Zeit wird Abtastzeit genannt., DC-Motortreiber, Treiber für
Gleichstrommotoren wandeln ein schwaches Spannungssignal vom Controller (meist +/-
10 V) in Strom um, womit der Motor angetrieben wird., Digital Signal Processor, Digitale
Signalprocessoren (DSPs) sind speziell für hohe Rechenleistungen konzipierte Chips,
die die Anforderungen von komplexen Steueralgorithmen erfüllen. Herkömmliche Prozessoren
wären für solche anspruchsvollen Steueraufgaben zu langsam., DSPs sind oft so gebaut,
dass Befehle und Daten parallel und nicht sequenziell laufen. Häufig sind die Chips
mit einem High-Speed Hardware-Multiplizierer und eigenem Speicher ausgerüstet, wodurch
viele Verzögerungen des Datentransfers vermieden werden können., Getaktete Hochspannungstreiber,
Einfache 4-Phasen-Treiber eignen sich für Basisanwendungen mit geringen Leistungsanforderungen.
Bei hohen Geschwindigkeiten wird das Kommutieren des Stromes mit induktiven Lasten
schwierig. Bei Anlegen einer Spannung an eine Spule erreicht der Strom (und damit
auch das Drehmoment) seinen normalen Wert exponentiell. Bei einer hohen Impulsrate
ist die Einschaltphase zu kurz. Der Strom kann den gewünschten Wert in so kurzer Zeit
nicht erreichen, was bedeutet, dass auch das erzeugte Drehmoment nur ein Teil des
nominalen Wertes beträgt., Drei Faktoren bestimmen die Zeitspanne bis zum Erreichen
des Nennstromes: die Induktivität der Spulen, der elektrische Widerstand und die angelegte
Spannung., Die Induktivität kann nicht verringert werden, aber die Spannung kann vorübergehend
erhöht werden, um den Nennstrom schneller zu erreichen. Eine weit verbreitete Methode
ist der Einsatz von getakteten Hochspannungstreibern., Wird z. B. ein Schrittmotor,
der nur 2V benötigt kurz mit 20V versorgt, kann der Nennstrom 10-mal so schnell erreicht
werden. Sobald der erwünschte Nennstrom erreicht ist, wird der Treiber getaktet, um
den Strom auf dem Nominalwert zu halten., Motortreiber, Der Motortreiber empfängt
die Signale vom Controller und wandelt sie in Leistung um, mit der der Motor angetrieben
wird. Bei Schrittmotortreibern kann Voll-, Halb- und Mikroschrittauflösung sowie die
erwünschte Leistung gewählt werden., Schrittmotortreiber, Halbschritt, Bei Ansteuerung
im Halbschrittbetrieb legt der Rotor des Schrittmotors jeweils den halben Weg zwischen
zwei Haltepositionen zurück. Dadurch wird die Auflösung erhöht und die Bewegung über
den gesamten Drehzahlbereich gleichmäßiger. Nach Abschalten der Stromzufuhr dreht
sich der Motor jeweils bis zur nächsten Halteposition weiter., Mikroschritt / Minischritt,
Ein Mikroschrittreiber bewegt den Rotor des Motors um einen bestimmten Winkel zwischen
zwei Haltepositionen. Mikroschritt- und Minischrittbetrieb werden zur Verbesserung
der Auflösung, zur Vermeidung von Resonanzeffekten und wegen der höheren Laufruhe
über den gesamten Drehzahlbereich eingesetzt. Nach Abschalten der Stromzufuhr dreht
sich der Motor jedoch auch weiter. Deshalb werden vor allem in Systemen in Z-Ausrichtung
Tische mit Bremse eingesetzt., Vollschritt, Bei Ansteuerung im Vollschrittbetrieb
wir der Schrittmotor jeweils von einer Halteposition in die nächste Vollschrittposition
bewegt. Nach Abschalten der Stromzufuhr hält der Motor aufgrund seines starken Haltemoments
seine Position., Zentrale und verteilte Architektur, Controller können so ausgelegt
sein, dass ein einziger Mirkoprozessor alle Bewegungsarten steuert. Oder Controller
können eine verteilte Struktur haben, in der ein zentraler Mikroprozessor spezielle
Prozessoren koordiniert, die je eine Achse steuern., IV. Begriffe der Controller-Technik,
Seitenanfang , In den meisten Positioniersystemen werden drei Parameter gezielt gesteuert:
die Position, die Geschwindigkeit und das Drehmoment., Die meisten Positioniersysteme
der Feinmess Dresden GmbH sind mit einer Steuer-/Regelelektronik ausgerüstet. Sie
bewegt die Last von einer bekannten, bestimmten Position in eine andere bekannte,
bestimmte Position. Für eine präzise Positionierung sind Rückmeldemechanismen oder
ein geschlossener Regelkreis erforderlich. Ein Paradebeispiel hierfür ist unser PMT160..MM
mit integrierter MINIMOT-Steuerung., Die Geschwindigkeitsregelung sorgt für eine kontinuierliche
Bewegung der Last in einem bestimmten Zeitintervall oder für die Bewegung mit einer
bestimmten Geschwindigkeit von einer Position in eine andere. In den Positioniersystemen
der Feinmess Dresden GmbH werden zur Rückmeldung Encoder eingesetzt., Die Drehmomentensteuerung
misst den in einen Motor gespeisten Strom, dessen Drehmomentenkoeffizient bekannt
ist, um dann ein bestimmtes konstantes Drehmoment zu erzeugen., Abstimmung des Regelkreises,
Bei der Abstimmung des Regelkreises werden die Verstärkungsfaktoren Kp, Ki und Kd
sowie die Feedforward-Parameter des digitalen PID-Algorithmus, auch PID-Filter genannt,
festgelegt., Die Einstellung sollte immer mit den vom Controller vorgegebenen Werten
begonnen werden. Diese Werte sind normalerweise Durchschnittswerte für einen sicheren,
schwingungsfreien Betrieb und ein schnelles, reaktives System mit minimaler Regelabweichung.
Zur Optimierung des Systemdynamik müssen die Regelparameter für jede Anwendung neu
eingestellt werden. Größen wie die Belastung, die Beschleunigung, die Ausrichtung
des Positionierers und die Leistungsanforderungen müssen bei der Einstellung mit berücksichtigt
werden., Vorgehensweise:, Bei der Einstellung von Regelparametern gelten folgende
Daumenregeln:, Für eine gute Reaktionsgeschwindigkeit sollten Sie immer mit der Einstellung
des proportionalen Verstärkungsfaktors Kp beginnen., Danach erhöhen sie den Kd-Wert,
um das Überschwingen zu reduzieren und das System zu stabilisieren., Zuletzt erhöhen
Sie den Ki-Wert, um die bleibende Regeldifferenz zu eliminieren., Zur Vermeidung von
Stabilitätsproblemen sollten Kp und Ki niemals ohne Kd eingestellt werden., Ziel der
Einstellung ist eine bessere Positioniergenauigkeit (z. B. statische und/oder dynamische
Reduzierung der bleibenden Regeldifferenz) oder die Behebung eines Systemfehlers (Schwingen
und/oder Abschalten aufgrund einer zu hohen Regeldifferenz)., Die Beschleunigung spielt
für das Ausmaß der Regeldifferenz und der Überschwingweite, insbesondere beim Start
und beim Stop eine große Rolle. Bei jeder Geschwindigkeitsänderung des Controllers
kommt es zu einer kleinen Beschleunigung, was immer merkliche Regeldifferenzen und
Überschwingung verursacht. Deshalb sollte man die kleinste Beschleunigung, die für
die Anwendung zulässig ist, verwenden. Damit wird die Überschwingweite reduziert und
die Einstellung des PID-Filters vereinfacht., Ausregelzeit, Der Zeitraum zwischen
dem Zeitpunkt, an dem der Messtisch die angesteuerte Position zum ersten Mal erreicht
und dem Zeitpunkt, an dem er die Position innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs
hält., Bahnsteuerung, Bei der Bahnsteuerung ändert der Controller die Geschwindigkeiten
der verschiedenen Achsen so, dass die Bahn durch vorher definierte Bahnstützpunkte
verläuft. Die Geschwindigkeit ist auf der gesamten Bahn festgelegt und kann außer
beim Start und Stop konstant sein., Bewegung mit Interpolation, Wenn die zu bewegende
Last eine festgelegte Bahn abfahren muss, um von der Start- zur Zielposition zu gelangen,
spricht man von einer Interpolation der Achsenbewegungen. Man unterscheidet zwei Arten
von Interpolation: Linearinterpolation und Kreisbogeninterpolation., Bewegung ohne
Interpolation, Es gibt drei Arten von Bewegungen ohne Interpolation: einachsige, zeitgleiche
und synchrone Bewegungen. Zeitgleiche und synchrone Bewegungen werden auf mehreren
Achsen ausgeführt. Der Unterschied liegt darin, dass die zeitgleiche Bewegung nicht
synchron verläuft., Bleibender Regelfehler, Die Differenz zwischen der Istposition
und der Sollposition, die nach der Fehlerkorrektur durch den Controller bleibt., Differenzial-Regler,
Die Änderung der Regelabweichung wird mit einem vom Anwender angegebenen Faktor Kd
multipliziert und dann als Korrektursignal erneut gesendet. Da mit dieser Art von
Regelung die Stabilität verbessert wird, kann man es als eine Art elektronische Dämpfung
betrachten. Eine Erhöhung des Kd-Wertes führt zu einer höheren Systemstabilität. Die
bleibende Regelabweichung wird jedoch nicht beseitigt, da die Ableitung einer Konstante
gleich Null ist., Feedforward-Regelung, Bei aufwendigen PID-Algorithmen gibt es nur
dann ein Korrektursignal, wenn eine Regelabweichung existiert. Das bedeutet, dass
es immer einen Positions-Folge-Fehler gibt. Ziel der Feedforward-Regelung ist die
Minimierung dieses Positions-Folge-Fehlers., Mit einer Feedforward-Regelung wird das
zukünftige Systemverhalten abgeschätzt, und die aktuellen Korrektursignale werden
dementsprechend angepasst., Die Korrekturen erfolgen im Allgemeinen durch die Multiplikation
der erwünschten Geschwindigkeit mit dem Geschwindigkeits-Feedforward-Verstärkungsfaktor
Kvff. Nach derselben Methode kann eine Beschleunigungs-Feedforward-Korrektur durchgeführt
werden. Dadurch lässt sich der durchschnittliche Positions-Folge-Fehler bei Beschleunigungen
und Abbremsungen reduzieren. Durch eine Verbindung von Feedforward-Regelung und PID
braucht der PID-Regler nur noch den Restfehler, der nach der Feedforward-Regelung
bleibt, zu korrigieren, was die allgemeine Reaktion des Systems verbessert., Geschlossener
Regelkreis, Der geschlossene Regelkreis beschreibt ein System, bei dem die Istposition
gemessen und mit der Sollposition verglichen und die Differenz dann korrigiert wird,
um die erwünschte Position zu erreichen. Elektronische Rückmeldemechanismen steigern
in geschlossenen Regelkreisen die Positioniergenauigkeit., Geschwindigkeitsprofile,
Um bei hohen Drehzahlen eine leichtgängige Bewegung zu erreichen und den Motor zu
schonen, müssen Drehzahländerungen von der Steuerelektronik so durchgeführt werden,
dass optimale Ergebnisse erzielt werden. Dafür gibt es vorgegebene Geschwindigkeitsprofile,
mit denen die erforderlichen Beschleunigungen und Verzögerungen so gering wie möglich
gehalten werden., Integral-Regler, Die Regelabweichung wird über der Zeit summiert,
mit einem vom Anwender angegebenen Faktor Ki multipliziert und dann als Korrektursignal
erneut gesendet. Da bei dieser Methode auch die vergangenen Fehler berücksichtigt
werden, geht der Korrekturfaktor nicht gegen Null, wenn die Regelabweichung e gegen
Null geht. Eine bleibende Regelabweichung wird dadurch vermieden., Diese Methode hat
aber einen Nachteil. Der Faktor Kidestabilisiert den gesamten Regelkreis. Hohe Ki
-Werte könnten ohne eine entsprechende Dämpfung starke Systemschwingungen verursachen.,
Kreisbogeninterpolation, Kreisbogeninterpolation bezeichnet die Fähigkeit, eine Last
auf einer Kreisbogenbahn zu bewegen. Der Controller muss dazu die Beschleunigung sehr
schnell ändern können., Linearinterpolation, Um eine mehrachsige Bewegung auf einer
Geraden auszuführen, wird Linearinterpolation benötigt. Der Controller gibt die für
die koordinierte Bewegung erforderliche Geschwindigkeit je Achse vor. Bei korrekter
Linearinterpolation muss die Beschleunigung steuerbar sein. Einige Controller verwenden
vorgegebene Beschleunigungsprofile, um Ergebnisse zu liefern, die einer Linearinterpolation
ähneln., Offener Regelkreis, Man spricht von einem offenen Regelkreis, wenn der Informationsfluss
nicht durch eine Positionsrückmeldung und Fehlerkorrektur geschlossen ist. Kostengünstige
Mikrometer-Ersatz-Antriebe arbeiten in der Regel mit offenem Regelkreis., Positionierer
mit offenem Regelkreis werden eingesetzt, wenn an Stelle eines manuellen Antriebes
eine einfache Fernsteuerung erwünscht ist., Schritt- und Minischrittmotoren werden
häufig mit offenem Regelkreis eingesetzt. Über die Impulszählung kann die Position
zwar relativ sicher angegeben werden, sie ist aber nicht vorhersehbar, wenn die Lasten,
die Beschleunigung oder Drehzahlen hoch sind. Bei schlechter Systemauslegung werden
dann häufig Schritte übersprungen bzw. hinzugefügt.