Aufwendige Gewinnung aus Lithiumerzen mittels energieintensiver
Elektrolyseverfahren., Lösemittel, Lösemittel sind Substanzen, die andere Stoffe aufnehmen
können, ohne sich selbst chemisch zu verändern. Das wichtigste Lösemittel ist Wasser.
Technisch sehr bedeutend sind organische Lösemittel, die z.B. in Lacken, Farben, Verdünnern
und Klebstoffen, Abbeizern und verschiedenen Haushaltsprodukten, wie Reinigungsmitteln,
Schuhcreme, Möbelpolitur usw. enthalten sind. Sie werden zum Reinigen von Textilien
ebenso verwendet wie zur Entfettung von Metall- oder Kunststoffoberflächen vor einer
weiteren Beschichtung (Perchlorethen, Trichlorethen)., Lösemittel sollen bei vielen
Anwendungen möglichst rasch verdunsten und gelangen so ganz oder teilweise in die
Umwelt. Dort sind sie für eine Reihe von Umwelteffekten verantwortlich. Sie bilden
Vorläufersubstanzen für Sommersmog, schädigen die Ozonschicht und tragen zum Treibhauseffekt
bei., Neben der Umwelt belasten sie die Gesundheit, besonders bei Lösemittelfreisetzungen
in Innenräumen. In direktem Kontakt verursachen sie akute und chronische Schäden,
wie Reizungen der Augen, Haut, Schleimhäute, Schwindel, Übelkeit, Atemwegs- und Lugenerkrankungen..
Einige verursachen Krebs (Benzol, Tetrachlorkohlenstoff, Dichlormethan, Perchlorethen)
oder können das ungeborenen Kind im Mutterleib schädigen., Luftfeuchte, Der Wasserdampfgehalt
in der Luft, MAK-Wert, Maximale Arbeitsplatzkonzentration. Schadstoff-Grenzwert für
die Belastung am Arbeitsplatz. Orientiert am gesunden Menschen, der täglich acht Stunden
der Belastung ausgesetzt ist. Für die Wohnraumbelastung nicht brauchbar, Mega, Größenordnungen,
Megahertz, MHz, Hertz, Metabolismus, Bezeichnung für den Stoffwechsel bzw. den Umsatz
von Stoffen in Organismen oder in Ökosystemen., Metasilikate, Ätzende Bestandteil
von Geschirrspüler-Waschmitteln, die die Reinigungskraft erhöhen, aber Kläranlagen
und Gewässer stark belasten., Methan, CH4, Ein geruchloses, farbloses Gas und der
Hauptbestandteil von Erdgas. Es ist - neben anderen Gasen, wie z.B. Kohlendioxid,
verantwortlich für den Treibhauseffekt auf der Erde, wobei ein Methanmolekül für die
Erdwärmung den zwanzigfachen Effekt hat wie ein CO2-Molekül. Bedeutende Methanquellen
sind Erdgasverluste durch lecke Pipelines und das von Rindern ausgeatmete Gas, jährlich
rund 160 Millionen Tonnen Methan., Methylbenzol, Toluol, Mikro, Größenordnungen, Mikrowellen,
Elektromagnetische Wellen mit einer Wellenlänge zwischen 30 cm und 0,3 mm. Wesentlichstes
Anwendungsgebiet sind die Nachrichtentechnik, Funknavigation und die Erwärmung (Mikrowellenherd).
Mikrowellen können beim Auftreffen menschliches Gewebe schädigen., Milli, Größenordnungen,
Monomere, Polymere, mutagen, das Erbgut verändernd, Nahrungskette, Die Abfolge von
Organismen, die in ihrer Ernährung direkt voneinander abhängig sind. Ein Beispiel
für eine Nahrungskette ist: Alge - Wasserfloh -Kleinkrebs - kleiner Fisch - Raubfisch
- Mensch. In der Nahrungskette reichern sich Giftstoffe (z.B. Schwermetalle) in von
Glied zu Glied der Kette steigenden Konzentrationen an (Bioakkumulation) und schädigen
so die Gesundheit., Nano, Größenordnungen, Nickel, Ni, Das Metall Nickel wird hauptsächlich
zur Stahlveredelung (sehr zäher Nickelstahl, korrosionsfeste, nichtrostende Chromnickelstähle),
ferner als Bestandteil der Nickellegierungen, zur Herstellung von Batterien und Keramikwerkstoffen,
zur Beschichtung von Stahlbändern und zur Vernickelung verwendet. Das Metall und seine
anorganischen Verbindungen gelten als ungiftig. Dauernder Hautkontakt etwa durch nickelhaltigen
Schmuck kann zu allergischen Hautentzündungen, der sogenannten "Nickelgrätze",
führen. Organische Ni-Verbindungen, z.B. Nickeltetracarbonyl sind zum Teil hochgiftig.
Ni-Dampf und -Staub sind wahrscheinlich krebserzeugend., Nitrate, Salze der Salpetersäure.
Nitrat wird vor allem durch die in der Landwirtschaft verwendeten Kunstdünger in das
Grundwasser eingebracht was zunehmend zum Problem für die Trinkwasseraufbereitung
wird, vor allem für Selbstversorger mit Brunnen. Auch überdüngtes Gemüse, besonders
Spinat, Salat und rote Bete können hohe Nitratwerte aufweisen. Nitrat selbst ist nicht
giftig, es wird im Körper allerdings durch Enzyme in giftiges Nitrit umgewandelt.
Bakterien können in Trinkwasser und Lebensmitteln enthaltenes Nitrat in Nitrit umwandeln.,
Nitrite, Salze der salpetrigen Säure. Im Körper wird Nitrat zu Nitrit umgewandelt.
Durch eine chemische Reaktion mit dem roten Blutfarbstoff kann Nitrit diesen so verändern,
dass keine Sauerstoffaufnahme des Blutes mehr möglich ist. Krankheitsmerkmale sind
Atemnot, Übelkeit und Magenbeschwerden. Besonders gefährdet sind Säuglinge, bei denen
die tödliche Blausucht auftreten kann, da ihnen körpereigene Stoffe, die die Blockade
des Sauerstofftransportes durch Nitrite wieder aufheben, fehlen. Außerdem können im
Körper oder bereits in Nahrungsmitteln bei der Zubereitung aus Nitriten und bestimmten
Eiweißabbauprodukten (den sekundären Aminen) die stark krebserzeugenden Nitrosamine
gebildet werden. Die Nitritbildung und die Nitrosaminbildung im Körper kann durch
Ascorbinsäure (Vitamin C) behindert werden., n-Butanol, Butanol, organisch, anorganisch,
Ozon, O3, Sauerstoffmolekül mit drei statt zwei Sauerstoffatomen. Ozon ist ein außerordentlich
aggressives, farbloses Gas, das in der Stratosphäre (Ozonschicht) angereichert ist.
Ozon entsteht auch unter Sonneneinstrahlung aus Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen,
Hauptverursacher sind Industrie und Kraftfahrzeuge. Dieses bodennahe Ozon verursacht
den Sommersmog mit schädlichen Wirkungen auf Mensch, Tier und Pflanze. Der Mensch
leidet unter Augenreizungen und Atembeschwerden, eine krebserzeugende Wirkung des
Sommersmogs wird vermutet. Pflanzen sind noch empfindlicher. Ozon beeinträchtigt die
Photosynthese, als Folge bilden die Gewächse weniger Glucose und die Ernteerträge
werden bei hohen Ozonwerten geringer. Auch das Waldsterben wird zum Teil auf die Wirkung
des bodennahen Ozons zurückgeführt., Ozonloch, Das stratosphärische Ozon in großer
Höhe wird durch verschiedene Schadstoffe wie FCKW zerstört, wodurch an einigen Stellen
die Ozonschicht zeitweise bereits gänzlich verschwunden ist. Ozonlöcher treten nicht
nur über den Polargebieten, sondern auch über den heißen Kontinenten jahreszeitlich
auf. Durch das Ozonloch gelangt verstärkt für Lebewesen gesundheitsschädigende UV-Strahlung
auf die Erde. Erbschäden und Hautkrebs beim Menschen sind mögliche Folgen., Ozonschicht,
Sie befindet sich in der Stratosphäre in ca. 15 bis 35 Kilometer über dem Erdboden,
wo das Ozon besonders konzentriert ist. Die Ozonschicht ist ein Schutzschild gegen
die für Organismen gesundheitsschädliche oder lebensbedrohende UV-Strahlung. Die Ozonschicht
ist gefährdet durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe und durch Lachgas (N2O), die so stabil
sind, dass sie bis in die Stratosphäre aufsteigen können, wo sie mit dem Ozon reagieren
und damit das Ozongleichgewicht gefährden. Durch diese von Menschen erzeugten Stoffe
wir mehr Ozon abgebaut wird als neu gebildet, sodass die Schutzschicht immer dünner
wird und sich ein Ozonloch bildet., PAK, Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe.,
PA-Schaum, Schaumkunststoff aus Polyamid., Pentan, Einfacher Kohlenwasserstoff; farblose
Flüssigkeit, die aus Erdöl gewonnen wird. Verwendung als Kühl- und Lösemittel und
Treibgas als Ersatzstoff für Fluorchlorkohlenwasserstoffe., PE-Schaum, Schaumkunststoff
aus Polyethylen., Perchlorethylen, Perchlorethen, PER, Der chlorierte Kohlenwasserstoff
wird vor allem als Reinigungsmittel in metallverarbeitenden Betrieben und zur chemischen
Textilreinigung eingesetzt. Per löst Fett sehr gut und ist leicht flüchtig. Da er
auch Mauern durchdringt, kam es in zahlreichen Fällen zu massiven Belastungen von
Wohnungen und Betrieben in Nachbarschaft zu Chemischreinigungen. Da PER in der Natur
nur über extrem lange Zeiträume abgebaut wird, sammelt es sich überall an: im Trinkwasser,
in der Nahrung und in der Atemluft. Zu den zahlreichen akuten Beschwerden wie Kopfschmerzen,
Müdigkeit und Kreislaufbeschwerden kommt, dass PER im Tierversuch Krebs erzeugt.,
Pestizide, Sammelbegriff für Schädlingsbekämpfungsmittel, die gegen tierische und
pflanzliche Schädlinge und Krankheitserreger wirken. Pestizide sind Gifte und gefährden
daher alle Lebewesen. Viele Pflanzenschutzmittel stehen im Verdacht krebserzeugend
oder erbgutschädigend zu wirken. Die Wirkstoffe sind meist langlebig, gelangen in
Grund- und Trinkwasser und reichern sind in der Nahrungskette an. Ganz besonders trifft
dies auf die Chlorkohlenwasserstoff-Insektizide zu. Beispielsweise kann das seit den
70 Jahren bereits verbotene DDT auch heute noch überall, sogar im Eis der Pole nachgewiesen
werden. Auch niedriger chlorierte Pestizidwirkstoffe wie Endosulfan oder die synthetischen
Pyrethroide reichern sich in der Nahrungskette an. Da die Wirkstoffe meist nicht spezifisch
wirken gefährden sie nicht nur Schädlinge sondern auch Nützlinge und wildlebende Tier-
und Pflanzenarten., PET, Polyethylenterephthalat, Kunststoff, der vor allem für Getränkeflaschen
verwendet wird. Enthält kein Chlor und ist damit weniger umweltbelastend als beispielsweise
PVC. Allerdings werden oft bedenkliche Zusatzstoffe wie Weichmacher, Stabilisatoren
oder Flammschutzmittel zugefügt. Die Herstellung ist wie bei allen Kunststoffen energieintensiv
und umweltbelastend, bei getrennter Sammlung ist eine Wiederverwertung möglich., Peta,
Größenordnungen, Petroleum, ist ein Destillationsprodukt des Erdöls und wird als Reinigungsmittel,
zum Entfetten und Entrosten sowie als Putzöl verwendet. Beim Einatmen reizen sie die
Schleimhäute bis zum Erbrechen und lähmen gleichzeitig den Hustenreiz. Ohne sofortige
Hilfe führt dies zum Ersticken. Schon 1 bis 2 Milliliter Petroleum, die in die Luftröhre
gelangen, können Bronchitis und Lungenentzündung verursachen. Die tödliche Dosis,
z.B. durch einen versehentlichen Schluck, liegt zwischen 10 und 80 Milliliter., Phenol,
Phenol ist ein Erdölprodukt, das unter großem Energieverbrauch hergestellt wird. Es
wird unter anderem zu Kunststoffen verarbeitet (Bakelit). Phenole sind äußerst toxische
und aggressive Substanzen, die bei Hautkontakt Reizungen und Verätzungen verursachen.
Spätschäden wie Störungen der Nieren- und Leberfunktionen sind bekannt. Zudem können
Phenole auch Schädigungen bei Embryonen und am Erbgut verursachen., Phosphat, Phosphate
kommen in Waschmitteln, Düngemittel und menschlichen Exkrementen vor. In Gewässern
führen sie zur Eutrophierung. Das übermäßige Algenwachstum kann dazu führen, dass
das Gewässer abstirbt. Daher wurden Phosphate in Deutschland und Österreich aus den
Waschmitteln verbannt., Photoallergie, Allergie, pH-Wert, gibt an, ob eine Lösung
zu den Säuren oder Laugen gehört. Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7. Werte kleiner
7 kennzeichnen Säuren (alkalische Lösungen), wobei die Säure umso stärker wird je
kleiner die Zahl ist. Werte über 7 kennzeichnen stärkere Laugen., Phtalat, Weichmacher,
Pico, Größenordnungen, ppm, parts per million. Maßeinheit für die Konzentration von
Stoffen, die angibt, dass ein Teilchen der betreffenden Substanz auf eine Million
Teilchen der Grundsubstanz (z.B. Luft) vorkommt., Polyamide, PA, Wegen ihrer großen
Reißfestigkeit und Verschleißfestigkeit dient der Kunststoff Polyamid vor allem zur
Herstellung von Textilfasern (Polyamidfasern). Daneben haben sie Bedeutung in der
Elektrotechnik, im Maschinen- und Apparatebau und werden zu Verpackungsfolien verarbeitet..,
Polybromierter Diphenylether (PBDPE), Bei Gehäusen für Elektrogeräte und Computer
häufig eingesetztes Flammschutzmittel. Im Brandfall können aus diesen Verbindungen
bromierte Dibenzodioxine und -furane entstehen, deren Giftigkeit mit der der bekannten
chlorierten Dioxine und Furane vergleichbar ist. Geringe Mengen können aber auch schon
durch die Wärmeentwicklung beim normalen Betrieb eines Gerätes an die Raumluft abgegeben
werden., Polycarbonate, PC, Polycarbonate sind besonders schlagzähe, glasklare Kunststoffe
mit Dauereinsatztemperaturen bis etwa 135° C. Sie werden, zum Teil glasfaserverstärkt,
für Gehäuse (Trafos, Kameras u.a.), Verglasungen, Schutzhelme, Verkehrszeichen, Essgeschirr
u.a. verwendet., Polychlorierte Biphenyle, PCB, Gehören den chlorierten Kohlenwasserstoffen
an und gelten als sehr stabile organische Verbindungen. PCBs reichern sich über die
Nahrungskette im Organismus an, können Leber-, Milz- und Nierenschäden verursachen
und gelten darüber hinaus als krebserzeugend. Wegen ihre Beständigkeit und ihres Isoliervermögens
fanden sie vielfältige Anwendung in der Elektro- und chemischen Industrie, als Hydrauliköle,
Isolationsflüssigkeit in Kondensatoren und Transformatoren, Weichmacher in Kunststoffen
und Imprägniermittel. Aus Produkten wie Kondensatoren für Leuchtstoffröhren oder dauerelastischen
Kunststoffmassen für Betonfertigteilhäuser, können auch heute noch PCB in die Raumluft
gelangen, obwohl sie in Deutschland verboten sind. PCB-hältige Stoffe und Geräte müssen
bis zum Jahr 2000 beseitigt werden., Polyester, Polyester werden hauptsächlich zur
Herstellung von Fasern verwendet. Etwa die Hälfte aller erzeugten synthetischen Fasern
sind Polyesterfasern. Neben Textilien werden damit auch Tanks, Schwimmbecken, Bootskörper
etc. schichtweise hergestellt. Dazu kommen hochwertige Folien, Einwegflaschen und
Lacke (Aklydharze). Aufwendige und umweltbelastende Herstellung in der Erdölchemie-,
Polyethylen, PE, Nach Herstellung und Eigenschaften werden Polyethylen niedriger Dichte
(Low Density Polyethylene - LDPE) und Polyethylen hoher Dichte (High Density Polyethylene
- HDPE) unterschieden. Polyethylen ist ein Massenkunststoff mit breitem Anwendungsspektrum.
Vor allem im Verpackungssektor besteht der größte Teil der Kunststoffverpackungen
- etwa 66% - aus PE. Aus LDPE werden überwiegend Folien (Tragetaschen, Säcke) hergestellt.
HDPE wird zu Flaschen für Reinigungsmittel, Benzinkanister, Mülltonnen, Flaschenkästen
u.a. verarbeitet. Wird als Ersatzkunststoff für PVC eingesetzt, weil es kein Chlor
enthält, daher die problematische Chlorchemie vermeidet und problemloser zu entsorgen
ist. Die Herstellung ist aber energieintensiver., Polymere, Bezeichnung für chemische
Verbindungen, deren Moleküle aus bestimmten Grundbausteinen (Monomere) durch chemische
Reaktionen (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition) zu großen Molekülketten
und -netzen (Makromoleküle) zusammengesetzt sind. Polymerisationskunststoffe werden
oft nach ihren Monomeren benannt. Beispielsweise ist der Grundbaustein von Polystyrol
Styrol, jener von Polyvinylchlorid Vinylchlorid. Die Monomere sind oftmals sehr giftige
Substanzen. Bei der Polymerisation bleibt immer ein kleiner Rest davon übrig, der
in die Umwelt gelangen kann., Polyoxymethylen, POM, Kunststoff, der aus Formaldehyd
oder Trioxan hergestellt wird. Es zeichnet sich durch hohe Härte, Steifigkeit, Zähigkeit
und Formbeständigkeit in der Wärme aus. POM wird als Konstruktionswerkstoff häufig
an Stelle von Metallen (z.B. für Zahnräder, Armaturen, Schrauben, Vergaserteile) verwendet.,
Polypropylen, PP, Dem Polyethlyen sehr ähnlich Kunststoff, der zu Spritzgussteilen
für die Elektrotechnik, den Automobilbau, Chemieapparate, Haushaltsgeräte, zu Rohren
und zu Flaschen und Bechern verarbeitet wird., Polystyrol, PS, Polystyrol ist ein
billiger Massenkunststoff, der zu Bauteilen für Radio- und Fernsehgeräte, Einwegverpackungen
für Lebensmittel, Einweggeschirr, Textilien und Spielzeug, Tablettenröhrchen u.a.
verarbeitet wird. Der Ausgangsstoff Styrol ist ein Produkt der Erdölchemie, wird in
mehreren umweltbelastenden Verfahrensschritten gewonnen. Jährlich entweichen etwa
6.000 bis 12.000 Tonnen giftiges Styrol., Polytetrafluorethylen, PTFE, Teflon, Polyzyklische
Aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK, Kohlenwasserstoffe, PU-Schaum, PU-Schaum wird
vielfach am Bau zum Ausschäumen von Hohlräumen oder Beschichten von Flächen verwendet.
Zu den großen Umweltbelastungen der Polyurethanerzeugung kommen noch klimaschädigenden
Treibmittel und chlorierte Lösemittel, die zur Schaumerzeugung und Reinigung eingesetzt
werden. Die FCKW wurden als Treibmittel aber mittlerweile überwiegend von Kohlendioxid
abgelöst. Im eingebauten Zustand kann aus dem PU-Schaum in geringen Konzentrationen
verbliebenes allergieauslösendes Isocyanat in die Raumluft ausgasen., Polyurethan,
PUR, Polyurethan wird aus Diisocyanat und Polyolen hergestellt. Während der langen
Prozesskette kommt eine Vielzahl giftiger Stoffe zum Einsatz. Zwei davon - Phosgen
und Methylisocyanat - erlangten beim Chemieunglück im indischen Bhopal - 3.000 Tote
und über 200.000 Verletzte - tragische Berühmtheit. Einen anderen für die PUR-Produktion
verwendeten Stoff, das in Weichschäumen enthaltene sogenannte TDI, zählt die amerikanische
Umweltbehörde zu den 403 giftigsten Chemikalien überhaupt. Er gehört zur Gruppe der
giftigen Isocyanate, die auf die Lunge wirken und zu den stärksten allergieauslösenden
Substanzen gehören, die der Mensch produziert. Ebenso problematisch ist die Entsorgung:
Auf der Deponie können freigesetzte Zusatzstoffe das Grundwasser belasten, in der
Müllverbrennungsanlage entstehen giftige Gase. Polyurethan wird als Dämmstoff eingesetzt
und weist die besten Isolierwerte aller Materialien auf, außerdem für Kleber, Lacke
und Synthesefasern., Polyvinylchlorid, PVC, Der Massenkunststoff PVC ist einer der
problematischen Werkstoffe. Aufgrund seiner vielseitigen Einsetzbarkeit, der sehr
guten Verarbeitbarkeit und der billigen Herstellung ist er heute allgegenwärtig. Dem
steht die sehr umweltbelastende Herstellung - Chlorchemie und zahlreiche giftige Vor-
und Nebenprodukte -, die umwelt- und gesundheitsgefährdende Freisetzung von Zusatzstoffen
und Zersetzungsprodukten und die schwierige Entsorgung auf Deponien und in Müllverbrennungsanlagen
gegenüber. für viele PVC-Anwendungen gibt es mittlerweile Ersatzstoffe, die aber meist
noch teurer sind, Primärenergie, Primärenergie ist die in den Primärenergieträgern
gespeicherte Energie, beispielsweise der Energiegehalt von Rohöl oder Rohkohle, Primärenergieträger,
die in der Natur in ihrer ursprünglichen Form dargebotenen Energieträger, dazu gehören
die fossilen Energieträger Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Erdgas, die erneuerbaren
Energieträger Wasser, Sonne und Wind., Propan, Gasförmiger, brennbarer Kohlenwasserstoff,
der aus Erdgas und Erdöl gewonnen wird und bei Raumtemperatur verflüssigt werden kann.
Dieses "Flüssiggas" wird als Brenngas für Haushalt, Gewerbe und Industrie
und als Kraftstoff für Autos verwendet., Quecksilber, Hg, Giftiges Schwermetall, dass
durch größere Giftunfälle in Pakistan, Irak, Japan (Minimata-Krankheit) zu trauriger
Berühmtheit gelangte. Quecksilber gelangt vor allem aus Thermometern, Batterien und
Pilzgiften in die Nahrungskette. Alle Quecksilber-Verbindungen sind giftig, besonders
aber die organischen Verbindungen v.a. Methylquecksilber, dass im Abwässer von Mikroorganismen
aus anorganische Quecksilber-Verbindungen erzeugt wird und über die Nahrungskette,
vor allem durch die Anreicherung in Fischen und Schalentieren, in den menschlichen
Körper gelangt. Organische Quecksilberverbindungen werden im fetthaltigen Gewebe gespeichert
und sind schwere Nervengifte. Sie können sowohl die Blut-Gehirnschranke durchbrechen
(die Anreicherung im Gehirn kann zu geistigen Störungen und Entwicklungshemmungen
bei Kindern führen) als auch die Plazentaschranke überwinden und damit den Fötus in
seiner Entwicklung stören., R-11, Besonders ozonschädlicher (Ozonloch) und treibhauswirksamer
halogenierter Kohlenwasserstoff. Verwendung als Treibmittel für Aerosole, Sprüh- und
Schaumprodukte, als Kältemittel in Kühl- und Klimaanlagen, sowie als Lösungs- und
Entfernungsmittel. Werden zunehmend durch andere Substanzen ersetzt., R-12, Dem R-11
in Eigenschaften und Umweltschädlichkeit sehr ähnlich, noch stabilere Verbindung.,
R-134a, Fluorierte Kohlenwasserstoffe, die die Ozonschicht nicht angreifen und daher
als Ersatzstoffe für R-11 und R-12 verwendet werden.