Allerdings tragen sie zum Treibhauseffekt bei., Recyclat, Aufbereiteter
Altstoff, der als Sekundärrohstoff wieder in die Produktion rückgeführt wird, Recycling,
Recycling ist die Wiederverwertung von bestimmten Abfallstoffen, die gesammelt, aufbereitet
und als Sekundärrohstoffe in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. So werden
Primärrohstoffe geschont und weniger Energie verbraucht. Gut funktionierende Recyclingkreisläufe
existieren für Altpapier, Altglas und Metalle., Restmüll, bezeichnet jenen Anteil
im Hausmüll, der nach Abtrennung der recyclingfähigen Abfälle (Glas, Papier, Metalle
etc.) übrigbleibt und gemischt deponiert oder verbrannt wird., Rezeptor, Zellbestandteil,
der Hormone, Enzyme, Antikörper, Arzneimittel, u.s.w. bindet und Stoffwechselvorgänge
des Organismus beeinflusst., Ruß, Ein schwarzes Pulver aus feinen Kohlenstoffpartikeln,
das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Verursacher der Ruß-Emissionen sind
vor allem Dieselfahrzeuge, sowie alle Öl- und Kohleheizungen. An den Rußteilchen haften
oft krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe., Schlagfestes Polystyrol,
Schlagfestes Polystyrol besteht aus hartem Polystyrol und darin eingelagerten feinen
Kautschukpartikeln (Styrol-Butadien-Copolymerisate), die dem Werkstoff höhere Zähigkeit
verleihen., Shredder, Anlage, die eisenhaltige Gegenstände (z.B. Autowracks) zerkleinert
und diesen Schrott von den nichteisenhaltigen Teilen abtrennt., Schwermetalle, Sammelbezeichung
für Metalle mit hoher Dichte, darunter z.B. Blei, Cadmium, Chrom, Eisen, Gold, Kobalt,
Nickel, Platin, Plutonium, Quecksilber, Silber, Uran, Wolfram, Zink, Zinn. Ein Teil
dieser Schwermetalle sind für die Funktionen der Organismen unentbehrlich (z.B. Zink,
Eisen, Mangan, Kupfer), andere hingegen sehr giftig (z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber).
Schwermetalle kommen in der Natur vor, durch ihre Nutzung durch den Menschen werden
sie jedoch räumlich konzentriert und damit zum Teil zu Umweltgiften. Sie reichern
sich über die Nahrungskette an. Anthropogene Schwermetallquellen sind unter anderem
Metallerzeugung, Verbrennungsprozesse, Kraftfahrzeugverkehr, die Verwendung schwermetallhaltiger
Werkstoffe und Chemikalien, Bergbau und Abfalldeponierung., Sekundärenergie, Bezeichnung
für Energieformen, die durch Umformung von Primärenergie gewonnen werden, z.B. Strom,
der aus Kohle gewonnen wird oder Wärme aus Sonnenenergie. Sekundärenergie ist auch
meist auch Endenergie., Selen, Seltenes Element, das überwiegend als Nebenprodukt
der Kupferproduktion. Verwendung findet es im Halbleiterbau, in der Glasindustrie
zum Einfärben grüner Flaschengläser und in der Xerographie. Selen gehört zu den für
den menschlichen Körper unentbehrlichen Spurenelementen, in größeren Mengen ist es
aber sehr giftig. Es führt zu schweren Schleimhautreizungen, Lungenödemen und Hautschäden.,
Silikon, Dichtmasse, aus Silizium, das energieintensiv gewonnen wird. Gesundheitlich
sind die Siliziumverbindungen selbst relativ harmlos. Beim Aushärten der Polysiloxane
werden aber Essigsäure oder Amine frei. Essigsäure reizt bei der Verarbeitung Augen
und Atemwege. Gefährlicher sind Amine, da sie häufig mit krebserzeugenden Nitrosaminen
(Nitrite) verunreinigt sind. Zu diesen "Vernetzern" kommen noch weiterer
Schadstoffe, die nach und nach an die Raumluft abgegeben werden: Härter, Pilzgifte,
Lösemittel, Weichmacher., Solarzellen, Sehr dünne Silizium-Platten, die fünf bis fünfzehn
Prozent des auftreffenden Sonnenlichts in elektrischen Gleichstrom umwandeln können.
Weit verbreitet für sparsame Kleingeräte wie Uhren und Taschenrechner. Für größere
Anwendungen werden die Solarzellen zu etwa 0,5 bis 1 Quadratmeter großen Solarpanelen
verarbeitet. Ein Quadratmeter Solarzellen liefert derzeit etwa ein Kilowatt Leistung
und in unseren Breiten rund 1000 Kilowattstunden Strom pro Jahr., Sommersmog, Ozon,
Spiritus, Spiritus ist ein mit Pyridin oder Methanol vergälter Ethanol. Er stellt
ein weniger scharfes Lösungsmittel als die meisten dar, ist jedoch wie alle anderen
Lösungsmittel auch luftchemisch aktiv. Verwendung findet er vor allem in Lacken und
Verdünnern., Stand-by, Bereitschaftsschaltung, bei der ein elektrisches Gerät ständige
geringe Mengen Strom verbraucht. Neue Fernseher, Videorecorder, Stereoanlagen und
Bürogeräte können oft nur mehr in den Stand-by Modus geschalten und nur durch ziehen
des Steckers vollständig abgeschaltet werden. Abhilfe schafft eine Steckerleiste mit
Schalter zwischen Gerät und Steckdose. Außerdem gibt es spezielle nachrüstbare Geräte,
die den Stand-by-Verbrauch sehr stark reduzieren, trotzdem bleibt das Gerät mit der
Fernbedienung einschaltbar., Stickoxide, Stickstoffoxide, NOx, Stickstoffoxide gehören
wie Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe zu den Massenschadstoffen, die jährlich in
Millionen Tonnen in die Luft freigesetzt werden. Fast 70 Prozent der Emissionen ist
auf den Straßenverkehr zurückzuführen, 15 Prozent werden von Kraftwerken verursacht.
Stickoxide wirken sowohl direkt als Reizgas auf den Menschen, wobei vor allem die
Atmungsorgane betroffen sind, als auch indirekt als Hauptverantwortliche für die Bildung
bodennahen Ozons (Sommersmog). In Innenräumen können durch offene Gasflammen (Gasherd)
in schlecht belüfteten Räumen hohe Konzentrationen an Stickstoffoxiden auftreten.
NOx schädigen auch unmittelbar Pflanzen, tragen nach ihrer Umwandlung in Salpetersäure
wesentlich zum Sauren Regen und zur Versauerung der Böden bei. Stickoxidemissionen
können durch Auto-Katalysator, Brenneroptimierung und Abgasreinigungsverfahren verringert
werden., Styrol, Sehr giftiger Ausgangsstoff für Polystyrol, Styrol-Butadien-Kautschuk,
SBR, Wichtigster synthetischer Kautschuk zur Herstellung von Bodenbelägen, Autoreifen,
Matten, Fördergurten, Schuhsolen etc. Ausgangsstoffe sind giftiges Styrol und Butadien,
das ebenfalls aus der Erdölchemie kommt und bei der Erzeugung mit Lösemitteln versetzt
zur Herstellung von Autoreifen, Matten, Fördergurten, Schuhsolen wird. Im Tierversuch
hat sich Butadien als krebserregend erwiesen. Bei der Verarbeitung zu Kautschuk entstehen
krebserzeugende Nitrosamine, die die ArbeiterInnen gefährden., Styropor, Markenname
für geschäumtes Polystyrol (EPS), das als Dämm- und Verpackungsstoff verwendet wird.,
Synthesekautschuk, SR, Styrol-Butadien-Kautschuk, Teflon, Ein sehr temperaturbeständiger
und chemikalienfester Kunststoff, der oberhalb von 300° C in zum Teil giftige Produkte
zerfällt. Teflon (Handelsbezeichnung für Polytetrafluorethylen, PTFE) ist beständig
gegen fast alle Lösemittel und in einem sehr weiten Temperaturbereich (-270° C und
+260° C) einsetzbar ist. Es wird daher vor allem für nichtrostende Überzüge, Imprägnierungen,
Rohre, Dichtungen, Isolierungen, feste Schmiermittel, nicht brennbare Chemiefasern,
zum Beschichten von Bratpfannen und neuerdings auch für High-Tech-Textilfasern verwendet.
Zum Problemstoff macht Teflon der hohe Fluor-Anteil, der bei der Verbrennung zu der
Bildung von hochgiftigen Furanen und Flusssäure führen kann., Tenside, Waschaktive
Substanzen in Wasch- und Reinigungsmitteln, die durch die Verringerung der Oberflächenspannung
des Wassers schmutzlösend sind. Die meisten sind Produkte der Chemieindustrie und
tragen erheblich zur Abwasserbelastung bei., Teer, Bitumen, Tera, Größenordnungen,
Tetrachlorethan, Perchlorethylen, 1,1,1,2- Tetrafluorethan, R 134a, teratogen, Missbildungen
verursachend, Tesla, Einheit für die Stärke eines Magnetfeldes, Thermoplaste, Plastomere,
Zu den Thermoplasten gehören Poyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polystyrol,
Polyamide. Im Gegensatz zu den Duroplasten werden sie bei höheren Temperaturen weich,
sind dann verformbar und erhärten beim Auskühlen., Terpentinersatz, Terpentinersatz
enthält hauptsächlich Testbenzin, 10 Prozent Xylol und ein Prozent Toluol. Daher kann
vor allem bei Kindern schon eine sehr kleine Menge tödlich wirken. Bei längerem Einwirken
konzentrierter Dämpfe kann es zu Reizerscheinungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erregungszuständen
kommen. Besonders gefährdet sind Nervensystem und Lunge. Wegen des Gehaltes an Xylol
und Toluol ist Terpentinersatz potenziell krebserregend. Weil er als wichtigstes Lösungsmittel
in Haushalten so gebräuchlich ist, wird er irrtümlich als harmlos angesehen. Er ist
in konventionellen Lacken, Kunstharzen, Bodenwachsen und Polituren enthalten. Als
Lösungsmittelgemisch wird er für spezielle Reinigungszwecke benutzt., Tetrachlorkohlenstoff,
Tetrachlormethan, "Tetra", CCl4, Tetra ist ein halogenierter Kohlenwasserstoff
mit süßlichem Geruch. Tetra ist krebserregend, ein starkes Zell- und Nervengift, das
auch weit unter der Geruchsschwelle erhebliche Gesundheitsschäden hervorruft. Es wird
als Lösemittel für viele Kunstharze, Firnisse, Fette, Öle, Bitumen und Asphalte verwendet,
ferner als Druckwalzenreiniger und für Unterwasserlacke. Reizungen und andere Krankheitssymptome
treten schon nach kurzer Einwirkungsdauer und auch bei geringen Dosen auf. Beim Arbeiten
ohne Schutzhandschuhe kann es zu Hauterkrankungen an den Händen kommen. Tetra sammelt
sich in der Natur an (Bioakkumulation), da es nicht abbaubar ist., Toluol, Toluen,
Toluol ist ein häufig verwendetes Lösungsmittel in Kunstharz- und Nitrolacken sowie
Verdünnern. Toluol wird auch in Polituren und lösenden bzw. entfettenden Reinigungsmitteln
verwendet und ist Ausgangsprodukt bei der Synthese von Kunstleder und Farbstoffen.
Das Einatmen von Toluoldämpfen führt zu Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel
und Störungen der Bewegungsabläufe durch Einwirkung auf das zentrale Nervensystem.
Zum Teil werden halluzinogene Wirkungen beobachtet, Leber- und Nierenschäden sind
möglich, Toluol ist krebsverdächtig., Toxine, Von Pflanzen und Tieren gebildete spezifische
Giftstoffe und giftige Stoffwechselprodukte., Transformator, Transformatoren oder
Umspanner dienen zur Veränderung der Spannung bei Wechselstrom. Netzgeräte transformieren
beispielsweise die Netzspannung von 220 Volt auf die erforderliche Niederspannung.,
Treibhauseffekt, Der Treibhauseffekt bewirkt, dass nur ein Teil der tagsüber eingestrahlten
kurzwelligen Sonnenwärme nachts wieder in den Weltraum abgestrahlt wird. Der Treibhauseffekt
ist die Voraussetzung für die Entstehung von Leben auf der Erde. Verantwortlich dafür
sind das in der bodennahen Atmosphäre vorhandene Kohlendioxid (CO2), Wasserdampf und
andere Spurengase, die die langwellige Wärmestrahlung absorbieren. Verursacht durch
die Aktivitäten der Menschen steigt die Konzentration dieser Treibhausgase in der
Atmosphäre rapide an, insbesondere das CO2, wodurch weniger Wärme abgestrahlt wird
und damit die mittleren Temperaturen weltweit ansteigen. Diese Temperaturänderungen
werden laut Meinung zahlreicher Wissenschafter schwerwiegende Auswirkungen auf die
Umwelt haben, u.a. eine Verschiebung der Vegetationszonen, ein Ansteigen der Meeresspiegel,
Sturmkatastrophen., Treibhausgase, Darunter versteht man jene Gase in der Atmosphäre,
die für den Treibhauseffekt verantwortlich sind. Zu den natürlichen Treibhausgasen
gehören Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan. Menschliche Aktivitäten erhöhten nicht
nur die Anteile der natürlichen Treibhausgase, insbesondere CO2, sondern fügte neue
hinzu wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe, Ozon (in der Troposphäre) und Distickstoffoxid.,
Trichlorethan, Zu den halogenierten Kohlenwasserstoffen zählendes Lösemittel. 1,1,2,-Trichlorethan
steht im Verdacht, Krebsauslöser zu sein, wirkt reizend auf Bindehaut und Atemwege,
entfettet die Haut und kann Ausschläge hervorrufen. Darüber hinaus kann es Leber-
und Nierenschädigungen verursachen., Trichlorethylen, Trichlorethen, "Tri",
Dieser halogenierte Kohlenwasserstoff wird in Lösemittelgemischen, Abbeizern, Tauchlacken
und als entfettendes Putzmittel (Backofenreiniger, Fensterputzmittel) verwendet. Bei
längerem Arbeiten in Innenräumen können halluzinogene und narkotisierende Wirkungen
sowie Atemlähmungen und Sehstörungen eintreten. Im Tierversuch wurden krebsauslösende
und erbgutschädigende Wirkungen nachgewiesen., Trichlorfluormethan, CCl3F, R-11, Umweltchemikalien,
Bezeichnung für Chemikalien, die durch menschliche Aktivitäten in die Umwelt gelangen
und als potentielle Schadstoffe auf Lebewesen wirken können. Zu den Umweltchemikalien
gehören weltweit mindestens etwa 50 000 chemische Substanzen, die in etwa 1 Million
Zubereitungen und Mischungen in der Verkehr gebracht werden. Der Begriff Umweltchemikalie
wird unabhängig davon benutzt, ob eine Gefährdung der Umwelt nachgewiesen ist oder
nicht., Umweltverträglichkeitsprüfung, UVP, Die Umweltverträglichkeitsprüfung untersucht
Umwelteinwirkungen von öffentlichen oder privaten Anlagen und ob umweltverträglichere
Alternativen vorhanden sind. Sie hat das Ziel, die Belange der Umwelt bei allen am
Entscheidungsprozeß Beteiligten (Betroffenen, Behörden) zur Geltung zu bringen, um
schädliche Umwelteinwirkungen bereits im Planungs- bzw. Genehmigungsverfahren zu vermeiden.,
Umweltzeichen, Kennzeichnung für Produkte, die die Umwelt weniger belasten als andere
aus derselben Produktgruppe. Mittlerweile stiften eine Vielzahl von Umweltzeichen
Verwirrung, da sie zum Tei nur als Werbetrick verwendet werden. Daher sind die Vergabekriterien
und die vergebende Stelle wichtige Qualitätskriterien für ein Umweltzeichen. Das offizielle
Umweltzeichen in Deutschland ist der Blaue Engel. In Österreich gibt es ein vom Umweltministerium
vergebenes Umweltzeichen, dessen Vergabekritierien wesentlich strenger sind als jene
für den Blauen Engel., Uran, Uran kommt in der Natur als Pechblende vor. Das radioaktive
Schwermetall und seine Verbindungen ist sehr giftig und verursacht sowohl Vergiftungen
als auch Strahlenschäden. Uran und seine Isotope sind der Rohstoff der Atomindustrie.
Die Gefahren des Urans bestehen nicht nur in der Kernspaltung in Atomreaktoren, sondern
beginnen bereits beim Abbau des Uranerzes und dessen Aufbereitung. Siedlungen über
Uranerzlagern sich hoch strahlungsbelastet, die Abraumhalden des strahlenden Materials
belasten die Anrainer., UV-Schäden, treten durch UV-Strahlung auf, darunter Hautschäden
zwischen Sonnenbrand und schweren Verbrennungen sowie steigender Gefahr von Hautkrebs.
Zusammen mit Lebensmittelfarbstoffen, Arzneien oder Pafüms sind auch allergieartige
Reaktionen möglich. UV-B-Strahlung und UV-C- Strahlung sind für lebende Zellen tödlich.,
UV-Strahlung, Nicht sichtbare, kurzwellige elektromagnetische Strahlung im ultravioletten
Bereich. Man unterscheidet: UV-A, UV-B oder Dorno-Strahlung und UV-C. Während die
UV-C Strahlung von der Ozonschicht der Atmosphäre absorbiert wird und damit gesundheitsschädigende
Wirkungen von den Lebewesen an der Erdoberfläche fernhält, erreichen UV-A und UV-B-Strahlung
die Erdoberfläche. UV-A führt nach wenigen Stunden nach der Strahleneinwirkung zu
einer Hautbräunung. Das UV-B dagegen verursacht den Sonnenbrand oder Verbrennungen
und ruft daran anschließend die bräunende Pigmentierung hervor (UV-Schäden). Mit dem
Auftreten eines Ozonloches kann vermehrt gefährliche UV-Strahlung auf die Erdoberfläche
gelangen, was zu einem starken Anstieg von Hautkrebs führen wird., Vaseline, Vaselin,
Petrolatum, Salbenartige Gemische von Kohlenwasserstoffen, das aus Erdölprodukten
gewonnen wird. Vaselin wird zur Herstellung von Salben und Cremes (weißes und gelbes
Vaselin), sowie als Korrosionsschutzmittel für Waffen und Maschinen verwendet., Verbundmaterialien,
bestehen aus verschiedenartigen, untereinander fest verbundenen Materialien, wodurch
wesentliche Eigenschaften der einzelnen Komponenten vorteilhaft miteinander kombiniert
werden. Beim Verbundkarton für Milch oder Fruchtsäfte gehen beispielsweise Polyethylen
und Aluminium einen engen Verbund mit dem Trägermaterial Karton ein. Die Wiederverwertung
von Verbundmaterialien ist sehr schwierig bis unmöglich, da die Materialien kaum mehr
sauber zu trennen sind., Volt, Technische Maßeinheit der elektrischen Spannung., Watt,
Einheit für die Leistung., Wattstunden, Einheit für die Energie, Weichgummi, Bezeichnung
für Kunststoffe, die bei niedrigen Temperaturen (unter 0° C) glasartig hart sind und
sich bei Raumtemperatur gummielastisch verhalten. Zur Herstellung dieser Elastomere
werden die Makromoleküle von Kautschuk durch Vulkanisation weitmaschig vernetzt.,
Weichmacher, Flüssige oder feste organische Stoffe, die Kunststoffen, Lacken, Klebstoffen,
Kautschuk u.a. zugesetzt werden, um erhöhtes Formänderungsvermögen, erhöhte elastische
Eigenschaften und/oder geringere Härte zu erreichen. Verwendet werden vorzugsweise
Phtalsäureester (z.B. DIBP, DOP, DINP) neben Adipinsäureester (z.B. DOA) und Phosphorsäureestern.
Etwa 87 Prozent der hergestellten Weichmachermengen wird als Zusatz bei der Herstellung
von Weich-PVC (Polyvinylchlorid) verwendet. Weichmacher stehen im Verdacht, giftig
bzw. krebserregend zu sein., Xylol, Xylen, Aromatischer Kohlenwasserstoff, wichtiges
Lösemittel, ähnelt in seiner Wirkung sehr dem Toluol., Zenti, Größenordnungen, Zink,
Zn, Zink ist neben Aluminium und Kupfer eines der wichtigsten Nichteisen-Metalle.
Es wird zur Veredelung von Oberflächen (Verzinken und Galvanisieren) verwendet. Daneben
dient Zink zur Herstellung von Zinklegierungen, galvanischen Elementen, Zinkstaubfarben
und zur Herstellung von Wasserstoff. Zink ist ein unentbehrliches Spurenelement und
erst in großen Mengen giftig. Die Herstellung ist energieintensiv und umweltbelastend.,
Paradichlorbenzol (PDCB):, P. ist ein Nebenprodukt von Monochlorbenzol (Lösemittel),
Produktionsmenge für 1995 wird auf mindestens 40.000 t geschätzt. Eingesetzt wird
das Abfallprodukt der Monochlorbenzolproduktion auch als Wirkstoff gegen Motten und
Mehltau in Pestiziden. Früher wurde P. in WC-Duftverbesserern eingesetzt. Heute lt.
Angaben der Hersteller von WC-Duftverbesseren nicht mehr!, Bei längerer Einwirkung
zeigten sich beim Menschen Leberschäden und Anämien. Im Tier verursachte P. v.a. Leber-
und Nierenschäden und Schädigungen des Immunsystems. Im Tierversuch hat sich P. als
krebserregend erwiesen. P. müsste von der chemischen Industrie als Sonderabfall entsorgt
werden, wenn es nicht zu anderen Produkten weiterverarbeitet werden würde. Als Desinfektionsmittel
in WC-Duftverbesserern ist P. aber ungeeignet und belastet unnötig Abwasser und Umwelt,
letztlich den Menschen. Der Verdacht liegt nahe, dass es der Industrie hier mehr um
die Erschließung neuer Märkte für Abfallprodukte ging. Eine Entsorgung über WC-Beckensteine
und Toilettenabwasser muss verboten werden., Parasiten sind tierische oder pflanzliche
Schmarotzer, die ihre Nahrung anderen Lebewesen entnehmen und sich vorübergehend oder
ständig an fremden Organismen, sogenannten Wirten, aufhalten. Es gibt Halbparasiten
und Vollparasiten. Tierische Parasiten sind u.a. Würmer, Blutegel, Läuse, Flöhe, Schlupfwespen.
Pflanzliche. Parasiten u.a. Misteln, Klappertopf usw. Viele Pilzarten schmarotzen
z.B. an Bäumen. Der Befall von Parasiten kann für den Wirt bedeutungslos sein, oder
aber zu dauernder Schädigung und sogar zum Tod des Wirts führen. Andererseits sind
an Bäumen schmarotzende Pilze oftmals wichtige Symbionten der Bäume., Pasteurisierung,
Louis Pasteur (1822-95) hat dieses Verfahren zur zeitweiligen Haltbarmachung von empfindlichen
Lebensmitteln erfunden. Durch kurzzeitiges Erhitzen auf 60 bis 85 Grad Celsius werden
viele Mikroorganismen, jedoch nicht alle, abgetötet. Lebensmittel werden keimarm,
aber nicht keimfrei, was erst durch Sterilisation geschieht. Die Milch wird, um vorzeitiges
Sauerwerden zu verhindern, durch Pasteurisieren kurzzeitig auf 75 Grad Celsius erhitzt.
Dabei werden zwar gefährliche Krankheitskeime in der Milch zerstört, aber auch wichtige
Milchsäurebakterien, Lezithin und Enzyme. Die Milch verliert dabei ihre biologische
Struktur. Wird pasteurisierte Milch dann auch noch gekocht, gehen die gelösten Phosphorverbindungen
in der Milch eine Verbindung milden Kalkstoffen ein und bilden unlösbare Kalkphosphate.