Im Gegensatz zu den traditionellen Energiequellen Kohle, Gas und Öl, aber auch Uran (für die Kernkraftwerke), deren Vorkommen begrenzt sind, stehen die alternativen Energien unbegrenzt zur Verfügung bzw. erneuern (regenerieren) sich immer wieder wie z.B. Sonnenenergie, Wind, Wasserkraft, Holz, Geothermie (Tiefenwärme), Biogas und auch die Umgebungswärme, die durch Wärmepumpen genutzt werden kann., Amortisationsdauer, Zeitraum, der benötigt wird, um die Investitionsausgaben eines Projektes durch Überschüsse der laufenden Projektzahlungen (Rückflüsse) dieser Investition zu decken., Anfangswert, Endwert einer Investition abgezinst auf den Startzeitpunkt der Betrachtung t=0., B, Benchmarking, Managementmethode zur Verbesserung eines Unternehmens oder seiner Produkte. Dazu werden die quantitativen und qualitativen Faktoren des Marktbesten herangezogen, um die Gründe für das eigene schwächere Abschneiden zu entdecken., Besonders überwachungsbedürftiger Abfall, Gemäß Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz aus gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen stammender Abfall, der nach Art, Beschaffenheit oder Menge in besonderem Maß gesundheits-, luft- oder wassergefährdend, explosibel oder brennbar ist oder Erreger übertragbarer Krankheiten enthalten oder hervorbringen kann. Entsprechende Abfallarten sind in der Bestimmungsverordnung besonders überwachungsbedürftiger Abfälle ausdrücklich genannt. An die Entsorgung b. ü. Abf. sind besondere Überwachungsmodalitäten (obligatorische Nachweisverfahren) und besondere technische Anforderungen (gemäß TA Abfall) geknüpft., Best Practice, Der Begriff "Best Practice" ist dem Bereich des Benchmarking zuzuordnen. Er bezeichnet das beste Unternehmen einer Vergleichsgruppe (z.B. einer Branche) bezogen auf ein bestimmtes Analyseobjekt oder einen bestimmten Analysebereich., Betriebsanweisung, Der Arbeitgeber ist nach §20 Gefahrstoffverordnung (GefstoffV) zur Aufstellung einer Betriebsanweisung verpflichtet. Sie muß den Arbeitnehmern am Arbeitsplatz vorliegen und in einer den Arbeitnehmern verständlichen Sprache und Wortwahl verfaßt sein. Häufig dient sie als Grundlage für regelmäßig durchzuführende und zu dokumentierende mündliche Unterweisungen der Beschäftigten (bzw. der in Frage kommenden Anwender)., Bilanz, In Kontenform aufgestellte Übersicht über Mittelherkunft (Kapital ) auf der Passivseite und Mittelverwendung (Vermögen) auf der Aktivseite der Bilanz. Aktiv- und Passivseite sind verbunden durch die sogenannte Bilanzgleichung, d.h. Kapital und Vermögen gleichen sich aus., BImSchG, Abk. für Bundes-Immissionsschutzgesetz., Blauer Engel, Umweltzeichen, das zur Kennzeichnung von Produkten dient, die im Vergleich zu anderen Gütern mit demselben Gebrauchszweck als umweltfreundlich zu bezeichnen sind., Blockheizkraftwerk (Abk. BHKW), Öl- oder gasbetriebene Verbrennungskraftmaschinen mit vergleichsweise kleiner Leistung, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und vielfach dezentral im Nahversorgungs- und Privatwohnbereich eingesetzt werden. Zur Erzeugung des elektrischen Stroms dienen Generatoren, die von den Verbrennungsmotoren angetrieben werden. Durch gleichzeitige Abwärmenutzung kann ein hoher energetischer Wirkungsgrad erreicht werden., Bundes-Immissionsschutzgesetz (Abk. BImSchG), Zweck des BImSchG ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen. Daneben will es schädlichen Umwelteinwirkungen vorbeugen und vor den möglichen Auswirkungen von genehmigungsbedürftigen und nicht genehmigungsbedürftigen Anlagen sowie in gewissem Umfang auch des Verkehrs (Ozongesetz) schützen., C, Cash Flow, Kennzahl, die den erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschuss einer Periode angibt, der zur (Selbst-)Finanzierung von Investitionen sowie zur Gewinnausschüttung eingesetzt werden kann., Club of Rome, Club of Rome ist eine 1968 in Rom gegründete internationale Vereinigung von rund 70 Wissenschaftlern. Sie haben die Bevölkerungsentwicklung, die Rohstoffvorkommen, die Landwirtschaft, die Industrialisierung und die Umweltverschmutzung untersucht und erstmals in einen Zusammenhang zueinander gestellt. In ihrem Bericht "Die Grenzen des Wachstums" sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass ein weiteres ungezügeltes Wachstum in den obengenannten Bereichen die Welt in eine Katastrophe führt., Controlling, Die grundlegende Zwecksetzung des Controlling ist in der Koordination des Führungssystems zu sehen. Kernaufgabe des C. ist es, in arbeitsteiligen Prozessen die Handlungen auf ein gemeinsames Ziel auszurichten, um damit die Führung eines Unternehmens zu verbessern. Spezielle Funktionen sind die Koordination der Handlungen der Organisationseinheiten im Hinblick auf das gemeinsame Unternehmensziel, die Anpassungs- und Innovationsfunktion für die Unternehmensstrategie und die Servicefunktion für die Führung., Cascading Style Sheets (CSS), CSS werden als Erweiterung der Sprache HTML verwendet, um das Aussehen von Bestandteilen der HTML-Seiten festlegen zu können. CSS arbeiten dabei analog zu Formatvorlagen, wie man sie z.B. in Microsoft Word findet., D, Deckungsbeitrag (Abk. DB), Beitrag, der die fixen Kosten eines Produktes decken und darüber hinaus einen Gewinn abwerfen soll. Errechnet wird der DB als Differenz aus den Verkaufserlösen und den variablen Kosten., Dekantieren, Dekantieren heißt, eine Flüssigkeit in ein anderes Gefäß umgießen., Dezibel, In Dezibel werden Geräuschpegel gemessen. Die Angabe in dB (A) berücksichtigt darüber hinaus die frequenzabhängige Empfindlichkeit des menschlichen Ohrs., Discounted Cash Flow, Auf den Betrachtungszeitpunkt abgezinster Cash Flow., Drop-Down-Auswahlliste, Bei der Benutzung einer Drop-Down-Auswahlliste erhalten Sie durch Anklicken eines Auswahlpfeils eine Liste mit einer vorgegebenen Anzahl von Elementen, aus denen Sie das für Sie passende Element auswählen können., Duales System Deutschland (Abk. DSD), Das DSD leitet seinen Namen von der Tatsache ab, daß es ein zweites, von der Wirtschaft getragenes System zur Entlastung der Abfallentsorgung darstellt, das neben den Kommunen tätig ist. Laut Vorgabe der Verpackungsverordnung ist das DSD allerdings nur für die Organisation der Sammlung, Sortierung und Wiederverwertung von sogenannten Verkaufsverpackungen zuständig (Verkaufsverpackungen sind anders als Transport- und Umverpackungen diejenigen Verpackungsteile, die das Produkt direkt umgeben). Mit der Gründung des DSD im Jahre 1990 wurde u.a. der Handel von seiner Pflicht zur Rücknahme von Verkaufsverpackungen im Laden befreit. Das DSD stellt einen marktwirtschaftlichen Zusammenschluß von Handels-, Konsumgüterunternehmen sowie Verpackungs- und Vormaterialherstellern dar. Produkthersteller, die sich am DSD beteiligen, sind berechtigt, auf die von ihnen eingesetzten Verpackungen den "Grünen Punkt " aufzudrucken. Dafür zahlen sie an das DSD einen nach Verpackungsvolumen und -material genau festgelegten Lizenzbetrag. Das DSD gewährleistet über seine Garantiegeber im Gegenzug, dass die Verpackungsmaterialien entsprechend der Mengenvorgaben der Verpackungsverordnung gesammelt, sortiert und verwertet werden. Nach anfänglichen Organisations- und Finanzproblemen kann das DSD heute in Deutschland als fester Bestandteil der Entsorgungswirtschaft gelten., Durchlaufzeit, Zeitraum der für die Herstellung einer Produkteinheit auf einer bestimmten Maschine benötigt wird., E, EAK, Europäischer Abfallkatalog., EAK-Schlüssel, Sechsstellige Abfallschlüssel-Nummer gemäß Europäischem Abfallkatalog., EAK-Verordnung, Verordnung zur Einführung des Europäischen Abfallkataloges., Effizienz, Wirtschaftlichkeit. Wirtschaftliche Nutzung einer gegebenen Situation; bei effizienten Entscheidungen wird das ökonomische Prinzip realisiert., EG-Öko-Audit, Die von der Europäischen Union erlassene "Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung", kurz "EG-Öko-Audit" bzw. "EMAS " (= Eco-Management and Audit Scheme), gibt seit Mitte 1995 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis ihre Betriebsabläufe auf umweltrelevante Aspekte hin zu überprüfen und kontinuierlich zu verbessern. Sie sollen dabei veranlaßt werden, Umweltbetriebsprüfungen durchzuführen, Umweltleitlinien zu verfassen, daraus Umweltprogramme zur Verbesserung ihrer Umweltauswirkungen zu entwickeln, ein Umweltmanagement einzuführen und ihre Ergebnisse in einer von einem zugelassenen Gutachter geprüften Umwelterklärung der Öffentlichkeit vorzustellen. Das Umweltauditgesetz vom 07.12.1995 bietet die nationale Grundlage für eine wirksame Durchführung der EG-Öko-Audit-Verordnung. Um auch nichtgewerblichen Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts die Teilnahme zu ermöglichen, wurde in der Umweltauditgesetz-Erweiterungsverordnung vom 03.02.1998 der Anwendungsbereich ausgedehnt., EG-Richtlinien, Zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft (EG) hat man sich auf bestimmte, gemeinsam erarbeitete Richtlinien geeinigt, die durch die Gesetzgebung der einzelnen Nationen in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Auch für den Straßenverkehr gelten solche Richtlinien; sie betreffen z.B. die Höchstwerte der zulässigen Abgas-Emissionen, den Geräuschpegel oder Auspuffvorrichtungen bei Kraftfahrzeugen und die Altölentsorgung., Eigenkapital, Mittel, die einem Unternehmen von dessen Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellt werden. Zum Eigenkapital zählen neben dem eingezahlten Kapital - bei einer AG Grundkapital bei einer GmbH Stammkapital genannt - die offenen und stillen Rücklagen sowie ein etwaiger Gewinnvortrag. Gegensatz: Fremdkapital., EMAS, Die Abkürzung "EMAS" steht für die englische Bezeichnung "Eco-Management and Audit Scheme" (= System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung). In der Umgangssprache wird hierfür in der Regel der Begriff "Öko-Audit" verwendet. "EMAS" ist jedoch der umfassendere Begriff., Emission/Emissionen, Ein zentraler Begriff im Umweltschutz. Wenn etwas an die Umwelt abgegeben wird, bezeichnet man das als Emission. Emittiert werden können Rauch, Gase, Staub, Abwasser und Gerüche, aber auch Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme und Strahlen. Die Verursacher heißen Emittenten. Zum Schutz von Menschen und Umwelt werden in Rechtsvorschriften (Technischen Anleitungen, z.B. TA Luft, Strahlenschutzverordnung oder Rechtsverordnungen, z.B. Abwasserverordnung), Emissionsgrenzwerte festgelegt. Die Immission, d. h. das Auftreten einer Emission an dem Ort, an dem sie eine Wirkung entfaltet, unterscheidet sich davon meist erheblich (z.B. wegen Verdünnung in der Atmosphäre oder biologischem Abbau im Wasser). Umweltschädliche Abgas-Emissionen des Autos sind in erster Linie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Kohlenwasserstoffverbindungen, Schwefeldioxid und Ruß. Der Einsatz neuer Technik am Fahrzeug, beim Kraftstoff und bei der Verkehrslenkung trägt wesentlich zur Minderung der Abgasemissionen des Straßenverkehrs bei. Umwelt-Pluspunkt: Umweltschäden werden nicht allein von "den anderen" verursacht. Eigenes Verhalten ändern und Alternativen zum Auto nutzen., Endwert, Gegenwartswert einer Investition in bezug auf den letzten Zeitpunkt der Betrachtung (t=n)., Energie, Energie kommt in der Natur in verschiedenen Formen vor, z.B. als Wärmeenergie, Bewegungsenergie. Energie kann man nicht herstellen oder vernichten, wohl aber von einer Form in eine andere umwandeln, z.B. Bewegungsenergie in elektrische Energie (Wasserkraftwerk). Fossile Energieträger, wie Kohle, Erdöl oder Gas, sind nur begrenzt vorhanden und werden zur Energieumwandlung verwendet (z.B. in den Automotoren als Kraftstoff verbrannt). In absehbarer Zeit werden diese kostbaren Rohstoffe aufgebraucht sein. Deshalb bemüht man sich heute verstärkt um die Nutzung regenerativer Energien. Zunächst kostenfrei, aber auch nur begrenzt vorhanden sind Wasser-, Wind- und Sonnenenergie: Wasserkraft trägt derzeit in Bayern immerhin zu rd. 15% Stromerzeugung bei. Der Einsatz von Wind- und Sonnenenergie zur Stromnutzung ist mit höheren Kosten verbunden und kommt deshalb gegenwärtig nur langsam voran. Ihr größter Vorteil liegt in der Umweltverträglichkeit, ihr Einsatz ist allerdings von Lage und Klima abhängig. Ein weiterer Energieträger ist Uran, das im KKW frei von CO2-und Schadstoffemissionen in Energie umgewandelt wird und heute weltweit einen Beitrag von 17% zur Stromerzeugung liefert. Da so gut wie alle anderen Formen der Energiegewinnung mit der Emission von Schadstoffen (Abgase) verbunden sind, wird die Verbesserung der Technik zur Nutzung von Sonnenenergie die Forschung auch auf dem Automobil-Sektor mehr und mehr beschäftigen., Entsorgung, Siehe Abfallentsorgung., Entsorgungsnachweis, Gemäß Nachweisverordnung formales Nachweisverfahren für besonders überwachungsbedürftige Abfälle, bestehend aus der Verantwortlichen Erklärung des Abfallerzeugers, in der die Eigenschaften des Abfalls detailliert beschrieben werden und die Inhaltsstoffe in einer Deklarationsanalyse chemisch-analytisch angegeben werden, Annahmeerklärung des Abfallentsorgers, in der dieser die Zulässigkeit und Bereitschaft zur Abfallübernahme erklärt, und der Bestätigung durch die zuständige Behörde, die den Entsorgungsweg als schadlos bzw. gemeinwohlverträglich und ordnungsgemäß bescheinigt; sofern die zuständige Behörde innerhalb von 30 Tagen keine Entscheidung trifft, gilt die Bestätigung als fiktiv erteilt., Erneuerbare Energien, Sammelbegriff für Energiequellen - auch regenerative E. genannt - die ohne Rohstoffquellen auskommen und nach menschlichem Zeitmaßstab gerechnet, unbegrenzt zur Verfügung stehen. Wichtige Beispiele sind: Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft (Wasserkraftnutzung), Biomasse und Geothermie (Erdwärme) sowie Gezeitenkraftwerke (s. auch alternative Energien)., Ersatzinvestition, Investition zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Leistungsfähigkeit, auch Reinvestition genannt. Durch Ersatzinvestitionen werden die während einer Periode wert- und / oder leistungsmäßig verminderten Produktionsfaktoren bzw. -kapazitäten wieder ausgeglichen., Europäischer Abfallartenkatalog (Abk. EAK), Der EAK stuft Abfälle mit 6-stelligen Abfallschlüsselnummern ein. Die Einstufung erfolgt zunächst durch Zuordnung der Entstehungs-Branche, dann einer feineren Aufzählung verschiedener branchentypischer Prozesse und zuletzt durch eine numerische Aufzählung., Europäisches Umweltzeichen, 1992 wurde auch in der EG die Vergabe eines Umweltzeichens beschlossen, das in Deutschland zusätzlich zum Blauen Engel steht. Hier werden die Produkte in ihrem gesamten Lebenszyklus untersucht und bewertet. Dabei müssen bestimmte Standards erfüllt werden. Darüber hinaus wird auch ein Punktesystem über evtl. Schwächen eines Produktes aufklären, daß zwar das Zeichen verliehen bekam, aber trotzdem Kritikpunkte aufweist., F, Fernwärmeversorgung, Die Geschichte der Kraft-Wärme-Kopplung begann bereits kurz vor der Jahrhundertwende mit der Auskopplung von Dampf aus dem Kraftwerksprozess. Stellt man diesen Dampf oder Heißwasser Wärmeverbrauchern außerhalb des Kraftwerksgeländes über längere Rohrleitungen zur Verfügung, spricht man von F. Bei den Verteilernetzen unterscheidet man zwischen Freileitungen und erdverlegten Leitungen., Filtration, Mit Filtration beschreibt man das Abtrennen fester Teilchen aus einer Flüssigkeit mit Hilfe eines Filtermittels. Dieses Filtermittel ist für die wäßrige Phase durchlässig, während die Feststoffe zurückgehalten werden., fixe Auszahlungen, Fixe Auszahlungen sind Zahlungen, die - im Gegensatz zu den variablen Auszahlungen - auf eine Änderung der Ausbringungsmenge nicht reagieren, sondern konstant bleiben (z.B. Auszahlungen für die Gebäudemiete)., fixe Kosten, Aufgrund des "Verhaltens" verschiedener Kosten bei Änderung der Ausbringungsmenge lassen sich zwei Gruppen unterscheiden: fixe und variable Kosten. Fixe Kosten reagieren nicht auf eine Änderung der Ausbringungsmenge, sondern bleiben konstant (z.B. Gebäudemiete)., Fremdkapital, Auf der Passivseite der Bilanz (rechts) ausgewiesene Schulden eines Unternehmens. Das Fremdkapital, welches wirtschaftlich verursacht oder durch ein Rechtsgeschäft entstanden sein kann, steht dem Unternehmen - im Gegensatz zum Eigenkapital - nur befristet zur Verfügung., G, Gefährdungspotenzial, Maß für den möglichen Eintritt einer Gefahr. Das Gefährdungspotenzial von altlastverdächtigen Flächen/ Altlasten wird abgeleitet aus einer Betrachtung von Schadstoffarten und -mengen (Emissionspotential), der Ausbreitungsmöglichkeiten (Transmissionspotenzial) und der Einschätzung der Auswirkungen auf Mensch und Umwelt (Immissionspotenzial). Das G. von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen wird vom Volumen und der Wassergefährdungsklasse der in der Anlage vorhandenen wassergefährdenden Stoffe sowie der hydrogeologischen Beschaffenheit und Schutzbedürftigkeit des Aufstellungsortes bestimmt., Gefahrgut, Gefahrgut ist im Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter begrifflich erläutert. Danach sind als G. Stoffe und Gegenstände anzusehen, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren ausgehen können. Da sich dieses Gesetz auf den Transport von G. beschränkt, ist dieser Begriff deutlich von der Bedeutung des Gefahrstoffes abgehoben. Die Einteilung der G. erfolgt in insgesamt 9 Klassen (u.a. explosive Stoffe, entzündbare Stoffe, radioaktive sowie ätzende Stoffe). Firmen, die G. versenden, befördern, zur Beförderung verpacken oder zur Beförderung übergeben, müssen einen Gefahrgutbeauftragten beschäftigen, der speziell geschult sein muss und insbesondere die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen hat., Gefahrguttransport, Transport von Gütern (Güterverkehr), der wegen deren Giftigkeit, leichten Entzündbarkeit oder anderer möglicher Gefahren bestimmten Regelungen und Einschränkungen unterliegt. Dazu gehören z.B. Kennzeichnungspflicht, Spezialbehältnisse zum Transport, Fahrverbot auf einigen Strecken (z.B. in Wasserschutzgebieten) und zu bestimmten Zeiten. Zur sicheren Beförderung gefährlicher Güter werden an die Unternehmer hohe Anforderungen gestellt. Umwelt-Tip: Im Bereich solcher besonders gekennzeichneter Fahrzeuge ganz besonders umsichtig fahren, z.B. nicht leichtsinnig überholen., Gefahrstoff, Stoff, der mindestens eines der sogenannten Gefährlichkeitsmerkmale (z. B. giftig, gesundheitsschädlich, ätzend, krebserzeugend, erbgutverändernd, explosionsgefährlich, brandfördernd, entzündlich) aufweist. Gefahrstoffe sind im Chemikaliengesetz (ChemG) erläutert und definiert. Es handelt sich hierbei um gefährliche Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse, die gefährliche Stoffe enthalten. Das ChemG nennt insgesamt 15 Eigenschaften von G.: explosionsgefährlich, brandfördernd, hochentzündlich, leichtentzündlich, entzündlich, sehr giftig, giftig, gesundheitsschädlich, ätzend, reizend, sensibilisierend, krebserzeugend, fortpflanzungsgefährdend, erbgutgefährdend und umweltgefährlich. Ausdrücklich ausgenommen sind gefährliche Eigenschaften, die durch ionisierende Strahlung hervorgerufen werden können. Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) regelt die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung von G. ebenso den Umgang und die Verwendung, die Chemikalien-Verbotsordnung (ChemVerbotsV) das Inverkehrbringen von G., Gegenwartswert, Der Gegenwartswert einer Investition ist die Summe aller auf einen einheitlichen Bezugszeitpunkt auf- bzw. abgezinsten Zahlungen, die aus dieser Investition resultieren., Grenzwerte, Gesetzlich verankerte Werte, die nicht überschritten werden dürfen, z.B. für Fremdstoffe in Trinkwasser, für krebserzeugende Stoffe in Lebensmitteln.